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Manchmal kann es passieren, dass man montags frisches Brot braucht, aber vergessen hat, den Brotteig Samstags anzusetzen, damit der Sonntags gebacken werden kann, denn so ein Sauerteig braucht je nach Umgebung durchaus seine 18-20 Stunden Zeit, bis der „fertig“ ist.

So war es dann gestern so, dass mein Sauerteig innerhalb von 9 bis maximal 10 Stunden fertig sein musste, um heute Morgen frisches Brot haben zu können. Ich bin mir nicht mehr sicher, wo ich es gelesen hatte, aber die Idee ist, den Teig einfach in einer wärmeren Umgebung gehen zu lassen, z.B. im Backofen. Dabei darf es natürlich nicht zu warm sein, um die Bakterien nicht abzutöten.

Entsprechend hatte ich meinen Sauerteig um 11:30 Uhr fertig. Meinen Eintrag zum Anfertigen dazu findest du übrigens hier. Ich habe dann die Kastenform mit einem Tuch überdeckt i.d. Backofen gestellt und diesen zunächst auf 35°C eingestellt. Zunächst ein paar Stunden auf einem Programm namens Auftauen, ich hatte aber irgendwie das Gefühl, dass der Ofen dadurch kälter als 35°C war. Hätte ich nachmessen können, aber leider nicht getan. Also habe ich auf Ober-/Unterhitze 40°C umgestellt. Die Form stand auf der mittleren Schiene. Das Tuch habe ich verwendet, damit die Oberfläche nicht zu stark austrocknet. Bezüglich der Temperatur muss man vermutlich selber mal ausprobieren, wie sich der Zeit und der Backofen verhalten, mehr als 40°C würde ich aber nicht ausprobieren.

Siehe da …

das Ganze hat funktioniert! Nach etwa 9,5 Stunden war der Sauerteig genau so weit aufgegangen, wie sonst nach 18-24h bei Zimmertemperatur. So konnte ich noch schnell mein frisches Roggenbrot für heute backen.